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20.09.08

Wanderung auf die Neunerspitze - Dolomiten

Herbstwanderung auf die Neunerspitze in den Dolomiten / Südtirol.

Neunerspitze
Höhenmeter: 1500 m
Dauer: gesamt ca. 41/2 Std.
Talort: Wengen / Gadertal

Vom letzten Weiler in Wengen / Gadertal geht es auf dem Weg Nr. 13 Richtung Antoniusjoch. Auf dem anfangs breiten Forstweg geht es immer weiter hinein ins Fanestal (Val de Fanes). An diesem perfekten Sonnentag im September bin ich vollkommen alleine unterwegs in den Dolomiten. Immer weiter führt der Weg aufwärts Richtung Talschluß, wo das Antoniusjoch (auch Fanesjoch) wartet. Anscheinend wird dieser schmale Weg auch von den Kühen als Übergang als Übergang ins Fanesgebiet benutzt. Genügend Spuren gibt es jedenfalls.


Am Antoniusjoch angekommen weißt ein Schild anfangs noch klar den Pfad Richtung Neunerspitze (auf der anderen Seite geht es zur Antoniuspitze, 2655m, auch Monte Sella di Fanes). IrgeBlogger: Bergtouren in Südtirol - Post erstellenndwie verliere ich den "richtigen" Weg und muß eine Klettereinlage zum breiten Gratrücken einlegen. Dort weisen Steinmännchen dann wieder den korrekten Weg weiter zum Gipfel. Vorher muß man noch eine kurze versicherte Stelle bewältigen, um zum letzten Aufschwung zu gelangen. Nach ca. 1 Stunde ist es dann geschafft und man steht am Gipfel der Neunerspitze (2968m) mitten in den Dolomiten.

Von hier geht die Aussicht zum Peitlerkofel, Kronplatz, Piz da Peres und auf die Puezspitze.

Beim Abstieg halte ich mich immer am Bergrücken und gehe weglos hinunter Richtung Fanesalm, bis ich auf dem breiten Forstweg Nr. 7 ins Tal treffe. Von hier ist es noch ca. eine Stunde bis zum Parkplatz am Rifugio Pederü.

Weitere Wanderungen im Kronplatz-Gebiet

16.08.08

Hike & Bike auf den Peitlerkofel

Mountainbiketour und Bergwanderung von Untermoi auf den Peitlerkofel in den Dolomiten.

Peitlerkofel - 2875m
Höhenmeter Mountainbike: 800 m
Hönemeter Bergtour: 800 m

Dauer: gesamt ca. 5 Std.

Talort: Untermoi / Gadertal

Beschreibung: Von Untermoi auf dem Forstweg Richtung Göma Hütte. An einer Kreuzung im Wald nicht links abbiegen. Nach ca. 30 Minuten erreicht man unter dem Rifugio Göma den Abzweig zum Gömajoch. An den wunderschönen Peitlerwiesen vorbei geht es Anfangs auf einem Schotterweg und später auf einem schmalen und wurzeligen Singletrail (zwei Schiebestücke) steil aufwärts zum Gömajoch (2111m).

Hier rechts auf dem Weg
Nr. 35 Richtung Peitlerkofel und Schlüterhütte. Nach einem kurzen Singletrail mit ein paar Stufen wird der Weg wieder breiter. Am Rifugio Vaciara vorbei immer weiter bis kurz unterhalb der Peitlerscharte (2357m).

Hier wird das MTB geparkt und weiter geht es zu Fuß auf den Peitlerkofel.
Von der Peitlerscharte (2357m) dem Pfad Richtung
Peitlerkofel folgen. In einigen Kehren aufwärts, bis sich der Weg gabelt. Der rechte geht spektakulärer mit einer kleinen Kraxelpassage aufwärts bis zu einer Scharte. Hier treffen beide Wege wieder aufeinander. Jetzt noch ein kleines Stück weiter bis zum Einstieg des versicherten Klettersteiges. Gute Bergwanderer brauchen hier keine extra Ausrüstung. Am Ende des Klettersteiges noch ca. 5 Minuten über Schrofengelände bis zum Gipfel des Peitlerkofel (2875m).

Abstieg wie Aufstieg.

Als Zugabe kann man noch schnell den
Kleinen Peitlerkofel (2813m) mitnehmen. Von dort auf dem selben Weg zurück zur Peitlerscharte.

28.03.08

Meraner Höhenweg in der Texelgruppe

Meraner Höhenweg MarkierungWanderung auf dem Meraner Höhenweg, einem der schönsten Wanderwege in den Alpen.

Diese Wanderung sollte jeder einmal im Leben gemacht haben. Einfach mal 3 bis 5 Tage den Alltagsstress hinter sich lassen und ab in die einsame Bergwelt der Ötztaler Alpen.

Meraner Höhenweg Fakten:

  • Weg Nr. 24
  • Umrundung der Texelgruppe führt
  • über 90 km Länge
  • ca. 5000 Höhenmeter aufstieg und Abstieg
  • Dauer ungefähr 30 Stunden
  • keine alpinen Schwierigkeiten
Meraner Höhenweg Wegweiser
Meraner Höhenweg Varianten:
  • Südumrundung Texelgruppe mit Start in Ulfas im Passeiertal
  • Nordumrundung Texelgruppe mit Beginn in Katharinaberg Schnalstal
Meraner Höhenweg Infos:
Meraner Höhenweg Impressionen

02.11.07

Wanderung auf das Schrotthorn - 2.581m

Herbstwanderung im Durnholzertal

Schrotthorn

Mit dabei: Tanja, Egli, Uli und Andreas

Vom Durnholzersee (1.540m) weg immer Mark 5 folgend südseitig über herrliche Lärchenwälder und Latschen bis zur Scharte unterhalb des Gipfels die Einblick in das Schalderertal (Nähe Vahrn im Eisacktal) gibt. Ab hier mäßig steil und unschwierig zum Gipfel des Schrotthorns auf 2.581m. Weitreichender Rundblick auf nahezu alle bekannten Gipfel.

Höhenmeter im Aufstieg: knapp 1.100Hm

Gesamtgehzeit Aufstieg: 2,5h

27.10.07

Bergwanderung: Vorderer Rotspitz (3033m)

Wanderung in eine einsame Winterlandschaft



Mit dabei: Uli und Tanja
Höhenmeter: ca. 1000 hm
Dauer: 3h im Aufstieg, 2h im Abstieg
Anfahrt: Vinschgau – Martell Tal – Zufritt See – Parkplatz Enzianhütte



Mit ungewissen Aussichten auf einen Gipfelerfolg wegen der unerwarteten Schneelage starten wir um 10:00 Uhr vom Parkplatz der Enzianhütte oberhalb des Zufritt Stausees (Glatteis am morgen in den letzten Kehren zur Enzianhütte verursacht erste Schweissausbrüche im sommerbereiften Auto).
Zuerst noch schneefrei den Plimabach überquerend und dem Weg Nr. 31 folgend, vorbei am ehem. Hotel Paradies, stetig bergauf über Lärchböden bis zum Fuße der Blockhalde unterhalb des Schönbichl. Über die schattige Blockhalde, die mit einer dünnen Schneeschicht überzuckert ist, ist Vorsicht geboten. Weiter und den Schönbichl südwestlich umrunden und dann das in südöstlicher Richtung verlaufende Kar erklimmen (im Unterschied zur Skiroute auf die Nördliche Veneziaspitze, die der steileren Rinne etwas weiter südlich folgt) bis man die Geländeschulter erreicht von der man über den weiten Schranferner blickt.
Hier in östliche Richtung abzweigen und dem Steig zum Rotspitz folgen. Bei gegebener Schneesituation empfiehlt es sich, die mit dem Seil gesicherte Wegvariante zu wählen. Vom Gipfel kann man eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Gletscher, Köllkuppe, Zufallspitze, Cevedale, Madritschspitze … geniessen.

- Fortsetzung –
„ Es werd’s a sofort derrotn, wos es Bergsteigerherz entzückt
wenns von Roatspitz noch Nordn blickt!
Do sein sie akrat schun wieder net weit
Der Ortler, der Zebru und der Kinig – WOS FIR A FREID“ ;-)

21.10.07

Wanderung auf den Latemar - 2791m

Vorwinterliche Herbstwanderung im Rosengartengebiet

Mit dabei: Marieke und Andreas

Latemar

Minusgrade bis zu -12°C, Nordföhn, erster Schnee, Herbststimmung ..... mit diesen Voraussichten heißt es am Frühstückstisch: Auf geht's nach oben!

Sachen packen, Tee vorbereiten, rein ins Auto und rauf zum Karerpass (1745m) gegenüber dem Hotel Savoy. Wir folgen den Steig Mark 517 (folgend 517b) bis zur Latemarscharte (2560m). Hier begrüßt uns erstmals der Nordföhn mit angenehmer Brise und treibt uns weiter. Treu dem Motto "es gibt keine widrigen Verhältnisse, sondern nur schlechte Ausrüstung" haben wir uns gut "verpackt" und steigen entlang von Schrofen und kurzen Kletterpassagen Richtung Gipfelbereich, den wir kurz danach erreichen.
13:30h und wir stehen am Gipfelkreuz der Latemarspitze auf 2.791m! Tolles Panorama, weiter Blick nach unten.

Höhenmeter im Aufstieg: 1.100Hm

Aufstiegszeit: nicht ganz 3h.

13.10.07

Bergwanderung: Hochfeiler - 3.510m

... aufi auf den höchsten Berg der Zillertaler-Alpen

Mit dabei: Andi, Uli, Tanja
Höhenmeter: 1800 hm
Dauer: 4h im Aufstieg, 3h im (kniestrapazierenden und nicht mehr enden wollenden) Abstieg






Anfahrt über Sterzing ins Pfitscher Tal bis zur 3. Kehre der Pfitscherjoch Strasse. Von dort über den 1er Weg an "Wiener Neustatt" (ein paar alte Almholzhütten) vorbei und stetig bergauf ins Gliedertal folgen bis die Hochfeilerhütte in Sichtweite ist. Da die Hochfeilerhütte bereits geschlossen hat, lohnt sich der ansonsten erfrischende "Umweg" über die Hütte nicht und man kann gleich dem kleinen Steig entlang des Bergrückens zum Gipfel folgen. Der steile Gipfelgrad ist derzeit Schnee- und Eisfrei, sodass die Steigeisen nicht benötigt wurden. Abstieg wie Aufstieg.


















Gipfelanstieg

Fazit:
- wunderschöner Aussichtsberg
- trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit erlaubt die goldene Herbstsonne ein stärkendes Gipfelrasterle (Sonnenscreme nicht vergessen)
- ... der Abstieg könnte etwas kürzer sein


! nicht vergessen beim Pfitscherhof in "Platz" einzukehren

29.09.07

Schneewandertour: Reinswald – Totenkirchl

Der erste Schnee ….
(und am Montag solls in Bozen wieder 24°C haben??)

Mit dabei: Corinna, Alexa und Tanja

Fest entschlossen und allen Schlechtwetterprognosen zum Trotz, mit leichter Verspätung in Bozen um 9:00 gestartet. Vollgas ins Sarntal und erstmal einen wohlverdienten Kaffee am Budl in Astfeld (neben den Weis- oder Rotwein oder Bier trinkenden Einheimisch, … isch net hoakl). In Reinswald beim Proslhof auf Bergschuhe umgesattelt gings dann los, dem Gedrumbach orografisch links folgend, an den Mühlen vorbei bis zur Abzweigung des Kreuzweges, diesem folgend, bis sich der Weg gabelt, dann dem Steig folgend bis zum Moar in Ums (Weg nicht in der TabaccoKarte eingezeichnet). Vorbei am Schwarzsee und Seebergsee, bis man auf den 6er bzw. T Weg trifft, der zum Totenkirchl führt. Dort wird erstmal aufgewärmt, (Aussicht zum geniessen gibts nicht viel)… Da das Wetter es nicht zulässt, beschliessen wir die Runde nicht über die Sarner Scharte fortzuführen sondern dem Steig entlang des Bergrückens in nordöstlicher Richtung zu folgen und die Runde über das Packfrieder Jöchl und den Kreuzweg abzuschließen. Bei den Mühlen gibt’s dann einen heissen Melissentee (und eventuell Bauerntoast aus der Mikrowelle)

Fazit:
- Wild romantische Wanderung bei Nebel und erstem Schnee
- … "es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Ausrüstung" … jajaja
- Die selbstgemachtn Pizzoccheri zu hause sind die Beste Aufwärmung nach so einer Wintervorschau

23.09.07

Bergwanderung: Hirzer - Saltaus im Passeiertal

Familienwanderung auf den höchsten Berg der Sarntaler Alpen, den Hirzer (2781 m).

Mit dabei: Leni, Lisi & Gigi

Dauer: ca. 4 Std.

Wegbeschreibung Saltaus - Hirzer:
Von Saltaus (450 m) im Passeiertal nehmen wir die Gondel über die Mittelstation Prenn zur Gipfelstation Klammeben (1975 m). Der Spaß kostet schon mal 24 €, was natürlich den Radlerkonsum wegen Bargeldmangel erheblich einschränkt. Nach ca. 15 Minuten gelangen wir die Hirzer Hütte (1990 m). Von dort kann man schon fast den gesamten Weg zum Hirzer einsehen. Die vielen Tagesausflügler lassen wir schnell zurück. An der Tallner Alm vorbei geht es auf dem Fernwanderweg E5 zur Hirzer Scharte (2598 m). Die letzten Meter muß man im Fall teilweise die Hände zu Hilfe nehmen. Jetzt in leichter Steigung durch die Südostflanke. Nach kurzer Zeit und ein paar steilen Kehren stehen wir fast alleine am Gipfekreuz des Hirzer auf 2781 m. Der Große Ifinger ist und andere Gipfel der Sarntaler Alpen sind von hier zum Greifen nah.
Abstieg wie Aufstieg.

Karte: Tabacco Karte 011 "Meran und Umgebung"

Weitere Infos und GPS Track: www.hotKNOTT.com


Blick von der Hirzer Scharte auf den Hirzer:
Blick von der Hirzer Scharte auf den HirzerAm Gipfel des Hirzer im Meraner Land: Am Gipfel des Hirzer im Meraner LandBlick vom Gipfel des Hirzer auf die Hirzer Hütte und Klammeben: Blick vom Gipfel des Hirzer auf die Hirzer Hütte und Klammeben

21.09.07

Bergtour - Lazinser Rötelspitze 3037m

Lohnende Frühherbsttour in der Texelgruppe

Mit dabei: Schöfanfinger senior, Dieter und Andreas

Von oberhalb des Partschinser Wasserfalls auf 1380m geht es zuerst über die Nassereithütte (1523m) und dann über die Zielalm (2196m) zur Lodnerhütte (2259m) inmitten der Texelgruppe. Hier rechts weg den Mark 7 folgend hinauf bis zum Halsljoch (2808m). Links (rechts geht es auf den Gipfel des Tschigot 3000m) den an einigen Stellen mit Drahtseilen versicherten Grat steil entlang hinauf zum Gipfel der Lazinser Rötelspitze auf 3.037m.

360°-freier Rundblick auf Südtirols Bergen, dem Adamello&Presanella, der Berninagruppe usw.

Höhenmeter im Aufstieg: 1.780m

Gesamtgehzeiten Aufstieg: 4-4,5h (2-2,5h bis zur Lodnerhütte und weitere 2h bis zum Gipfel); Abstieg 3,5h

Fazit: schöne Bergtour inmitten des landschaftlich wunderbaren Naturparks der Texelgruppe.

Lazinser Rötelspitze (3037m)


13.09.07

Bike+Hike: Eisjöchl - Hohe Wilde

Die perfekte (Solo-)Tour: mit dem Mountainbike auf das Eisjöchl (2875 m) und dann weiter auf die Hochwilde (3480 m) in den Ötztaler Alpen.

"Die Berge sind immer da - der Trick ist nur, selbst auch da zu sein"
.
Gestern gelesen, heute umgesetzt...


Mit dabei: Gigi


Startpunkt und Ziel:
Naturns - Parkplatz am Bahnhof

Länge: Bike
ca. 85 km

Höhenmeter: Bike
ca. 2600 m, Hike ca. 550 m

Dauer: Bike
ca. 6 1/2 Std, Hike ca. 2 1/2 Std

GPS Track (.kml) Mountainbiketour Eisjöchl

Wegzoll auf der Mountainbiketour zum Eisjöchl:
Wegzoll auf der Mountainbiketour zum Eisjöchl+++ 6.00 Uhr aufstehen +++ 8.00 Uhr Start in Naturns (540 m) Richtung Reschenpass +++ rechts ab ins Schnalstal +++ Asphalt und lange Tunnels +++ ca. 9.00 Uhr rechts ab ins Pfossental (1178 m) +++ steil hinauf bis Weiler Vorderkaser +++ 9.30 Uhr Bims & Café +++ erste Sonnenstrahlen +++ endlich Schotter +++ weiter ins Pfossental hinein bis Eishof (2070 m) +++ kleines Kettenblatt +++ technisch schwieriger Trail +++ durchwegs fahrbar mit mehreren Absetzern und Rastern ;-) +++ das letzte Stück zum Eisjöchl (2895 m) muß man tragen +++

Stettiner Hütte vom Eisjöchl:
Stettiner Hütte vom Eisjöchl+++ 12. 15 Uhr Stettiner Hütte (2875 m) +++ +++ Steig hinauf Richtung Hohe Wilde +++ mehrere Schneefelder +++ zwei Halteseile und Versicherungen +++ die Hochwilde macht ihrem namen alle Ehre: 50 Meter unter dem Gipfel ist Schluß +++ zuviel Schnee +++ keine Spuren +++ mit leichten Trekkingschuhen und kurzer Radlhose ist es zu gefährlich +++ besser immer vorher den Hüttenwirt fragen :-) +++ vorsichtiger Abstieg +++ 14.30 Uhr wieder an der Stettiner Hütte +++ gute Zucchinisuppe und nette Bedienungen +++

Die Hohe Wilde vom Eisjöchl:
Die Hohe Wilde vom Eisjöchl+++ 15.30 Uhr Downhill in das Passeiertal +++ Platten hinten +++ sehr schwieriger Trail mit hohen Regenrinnen +++ harmloser Sturz +++ 2-3 kurze Schiiebestellen +++ endlich Lazinser Alm (1860 m) +++ weiter auf schönem Forstweg nach Pfelders +++ Straße bis Platt +++ rechts ab nach Breiteben +++ kleine Asphaltstrasse bis hinunter nach St. Leonhard +++ normalerweise ab hier den Radweg entlang der Passer +++ heute direkt die Hauptstrasse nach Meran +++ jetzt braucht man Moral +++ durch die Innenstadt nach Algund +++ den noch nicht fertigen Radweg hinauf nach Töll +++ Endspurt über Partschins zurück nach Naturns +++ 18.30 Uhr Ende und Heimfahrt +++

Fazit: Eine super Mountainbikerunde mit knackigen Trails und viiiiiielen Höhenmetern. Der Asphalt bis Vorderkaser ist natürlich nicht so doll. Mögliche Alternative: Übernachtung im Hotel Goldene Rose in Karthaus. Von dort geht es gleich ins Pfossental rein. Am besten den gleichen Weg zurück, dann ist auch mehr fahrbar.

01.09.07

Bergwanderung: Monte Roén Klettersteig

Schöne Herbstwanderung mit Klettersteig auf den Monte Roén (Rhönberg 2116 m) in der Nonsberggruppe. Zur Krönung diesmal noch mit Zeltübernachtung.

Mit dabei: Leni, Lisi & Gigi

Ausgangspunkt: Mendelpass, Parkplatz Roén an der Talstation der Mendelseilbahn.

Wanderung auf den Monte RoénDa wir zum Übernachten einiges an Gepäck dabei haben, wird kurzerhand die Seilbahn in Anspruch genommen. Für 5,50 € pro Person rauf und runter fast schon ein Schnäppchen in Südtirol. Nach dieser Anstrengung und zur Akklimatisierung gibt es dann erstmal eine Stärkung in der Halbweghütte (1594 m). Jetzt kann es richtig losgehen.

Dem Weg Nr. 521 folgen wir ca. 1,5 Stunden durch den Wald bis zur Malga di Roméno (Roénalm1773 m). Hier nehmen wir nicht den direkten Weg zum Gipfel des Monte Roén, sondern entscheiden uns für die Variante über den Monte Roén Klettersteig. Dazu folgen wir noch 20 Minuten dem Weg Nr. 560 zur Überetscher Hütte (1775 m). Ein letzter Macchiato und ein gutes Stück Buchweizentorte und ab geht es.

Monte Roen Klettersteig - Via Ferrata Cima RoénAuf einigen Kehren kriechen wir hinauf zur Ostwand des Monte Roén und zum Beginn des Klettersteiges. Die Via Ferrata Cima Roén ist einfach und durchgehend gut gesichert. Seit dem letztenmal ist es allerdings an einigen Stellen ziemlich ausgewaschen. Nach ca. 650 Höhenmetern und 30 Minuten stehen wir schon auf der Kammhöhe und sehen schon das Gipfekreuz. Da wir einen Rucksack am Einstieg des Klettersteiges unten gelassen hatten, darf ich heute zweimal ins Seil greifen.

Am Gipfel des Monte RoenNach kurzer Zeit bin ich wieder beim Gipfelteam und zusammen stürmen wir nach weiteren 10 Minuten Richtung Süden den Monte Roén mit seinen 2116 m.
Von hier gibt es wirklich den perfekten Rundblick - gutes Wetter vorrausgesetzt. Heute sieht man z.B. die Presanella und die Cima di Cece nur versteckt hinter Wolken.

Panoramablick vom Monte Ro
én:


Zelten in den Südtiroler BergenDas Timing ist perfekt und wir können uns in Ruhe einen schönen und ebenen Zeltplatz für die Nacht suchen. Auch das Wetter spielt mit und es wird eine ruhige Nacht über den Dächern Südtirols - ganz anders als im März 2006...

Malga di RoménoAm nächsten Morgen dann ein kurzes Frühstück, zusammenpacken und abmarsch. Auf dem Weg Nr. 521 geht es hinunter zur noch verschlafenen Malga di Roméno. Der Wirt macht uns aber bald schon einen Cappucchino und eine Milch. Ab hier geht es wie beim Hinweg zurück und bald sind wir wieder bei der Seilbahn und schweben glücklich dem Tal entgegen.

Fazit: Sicher eine der besten Familenwanderungen in Südtirol.

Auch im Gebiet:

19.08.07

Bergwanderung: Stoanerne Mandelen

Familienwanderung zu den geheimnisvollen Stoarnernen Mandelen (2003 m) im Sarntal.

Mit dabei: Leni, Lisi & Gigi

Startpunkt: Sarner Skihütte

Beschreibung: Von der Sarner Skihütte
(1614 m) geht es auf dem Forstweg Nr. 2 zur Auener Alm (1798 m). Von hier etwas steiler immer weiter das Tal hinein zum Auen Joch (1924 m). Hier schließt sich auch der Kreis mit der Wanderung von Bozen auf den Ifinger. Jetzt nach links ein Stück auf dem Europäischen Fernwanderweg Nr. 5 (E 5) bis zu einem Gatter. Dort geht es nun einfach das letzte Stück gut sichtbar hinauf zu den Stoarnernen Mandelen am Hohen Reisch (2003 m).

Die Stimmung an diesem ehemaligen Hexentanzplatz ist wirklich einmalig.

Abstieg wie Aufstieg.

Bergwanderung: Stoanerne Mandelen
Diese Wanderung ist als Rundtour detailliert beschrieben in dem Buch "Spurensuche in Südtirol".

05.08.07

Bergtour: Eidechsspitze (2738m)

Lohnende Bergtour auf den formschönen Aussichtsberg in den Pfunderer Bergen.


Mit dabei: Marieke und Andreas

Perfektes Bergwetter ist angesagt: keine Wolke am Himmel und es weht eine angenehme, frische Brise auf unsere "Wadln". Mit dem PKW bis nach Terenten zum Oberjakoberhof (1475m). Den Mark 22 folgend geht es über einen schattigen und teilweise steilen Forstweg bis zur Englalm (1826m, im Bild). Von da ab (immer Mark 22) steigen wir über prachtvolle Lärchenhänge zur verlassenen Kompfoßhütte (2181m).

Einem Amphitheater ähnelnd geht es nun über Schrofen empor und zuletzt den breiten Grad entlang zum Gipfel der Eidechsspitze auf 2.738m. Die Fernsicht ist atemberaubend, die Zillertaler (Hochfeiler, Weißzint, Möseler, Turnerkamp, Schwarzenstein, Löffler...), Rieserferner, Dolomiten zum Greifen nahe, der Ortler und König winken uns aus der Ferne zu.

Höhenmeter im Aufstieg: 1.260Hm

Gehzeit im Aufstieg: ca. 3h

Resumee: Nicht schwierige Bergtour auf einen charakteristischen Berg dieser Gegend. Auch als Skitour von Pfunders aus machbar. Kann auch mit einer Überschreitung zur Tiefrastenhütte verbunden werden.

Eidechsspitze

01.08.07

Wanderung: Auf den Zendleser Kofl in Villnöss

Gemütliche Familienwanderung auf einen Aussichtspunkt inmitten der Villnösser Berge.

Mit dabei: Marieke, Raphael und Andreas

Eigentlich ist der Zendleser Kofl (2422m) ja als gemütliches und klassisches Skitourenziel des Villnössertales bekannt. Ein sommerlicher Besuch beschert einen besonderen Weitblick auf sämtliche Villnösser Dolomitengipfel wie Sass Rigais (3025m), Peitlerkofl (2.876m) und Tullen (2653m).

Los geht es vom Parkplatz auf der Zanser Alm (1680m). Mit dabei auch unser Sohn Raphael, der zu unserem Erstaunen den ganzen (!) Weg alleine bewältigt hat und somit mit seinen 3 1/2 Jahren erstmals einen Gipfel erklummen hat; Papi und Mami waren unterwegs als Geschichtenerzähler beschäftigt.

Über das wunderschöne Kasseriltal erreichen wir zuerst die Gampenalm (2062m) und weiter über einen kurzen, steilen Steig die Schlüterhütte (2297m). Von da in Kürze auf den Gipfel des Zendleser Kofls auf 2.422m.

Höhenunterschied im Aufstieg: 740Hm
Benötigte Zeit im Aufstieg: ca.3,5h (das Rasten, Erzählen und Spielen darf nicht zu kurz kommen)

Resumee: Landschaftlich sehr schöne und einfache Wanderung inmitten der Villnösser Almen. Die Gampenalm und Schlüterhütte bieten sich als ideale Stützpunkte an, das Essen schmeckt da vorzüglich.

31.07.07

Bergtour: Peitlerkofl (2.875m)

Klassische Tour auf einen formschönen Aussichtsberg

Mit dabei: Andreas

Ursprünglich hatte ich den Sonnenaufgang am Gipfel geplant. Doch das unsichere Wetter am morgen und die etwas "kühlen" Temperaturen (Frühwerte um -3°C auf 2600m) haben mir davon abgeraten. Dafür gabs Kaffee und ofenfrische Brioche vor dem Start.

Los gehts um 06,50h vom Parkplatz am Rodlbach (1800m) kurz vor dem Würzjoch (2008m) zuerst den Mark 1 dann den Mark 4 folgend das enge Tal hinauf bis zur Peitlerscharte (2357m). Zu dieser Zeit ist hier noch (fast) nix los, die Ruhe der Berge und frische Brise treiben nach oben. Bald ist der Einstieg (2760m) zum letzten Abschnitt des Peitlerkofls - teilweise mit Stahlseilen gesichert - erreicht. Von da in Kürze zum Gipfelkreuz des Peitlerkofels auf 2.875m.
Stehe ganz alleine hier oben um 08,30h und geniesse die Aussicht. Wolken bedecken noch den Gipfelbereich, während die Sass Rigais (3025m) schon von den Strahlen der Morgensonne gewärmt wird.
Beim Abstieg noch einen kurzen Abstecher auf den kleinen Peitler (2.800m), von hier aus zeigt sich der Peitlerkofl als Koloss in der Morgensonne. Ganze Kolonnen Bergbegeisterter nutzen den Schönwettertag und schleichen den Steig empor zum Gipfel.

Höhenmeter im Aufstieg: 1.110Hm

Gehzeit Aufstieg: ca.1,5h

29.07.07

Bergwanderung: Tullen - 2653m

Eine landschaftlich eindrucksvolle Wanderung in die Aferer Geisler.

Mit dabei: Marieke und Tanja
Aufstieg/Abstieg: 968 m
Dauer: gemütliche, Tratsch und Klatsch gespickte 3 h

Vom Parkplatz der Zanser Alm folgt man am besten dem orografisch linken Weg entlang des Kasserill Baches (hier ist es kühler) bis links der Weg Nr. 25 abzweigt (Vorsicht, in der Tabaccokarte nicht eingezeichnet!). Dieser zuerst steil bergauf führende Weg bringt den noch frischen Wanderer schnell auf den Oberen Herrensteig (32b), der dann weniger steil talauswärts (westen) führt und nach Querung eines kleinen Tales auf den Günter Messner Steig (GM) trifft.
Wer sich hier noch nicht Richtung Süden gewandt hat, dem sei ein kurzer Linksdreh des Kopfes empfohlen, bei entsprechendem Wetter kann eine durchaus erwähnenswerte Aussicht auf die Geisler genossen werden ;-).
Hat der aufmerksame Bergfreund auch dies bemerkt, kann er wieder frohgemut des Weges ziehen, folgt nun den schroffen Dolomitenwänden der Ruefen, vorbei an einem tiefen Kessel bevor er entschlossenen Schrittes den GM-Steig verlässt und das Kar östlich des Tullen erklimmt und dann dem Grat folgt, um glückserfüllt den Gipfel zu erreichen. Dieser Abschnitt ist teilweise mit Seilen gesichert und für ausgesprochen ängstliche Wandergenossen abzuraten.
Am Gipfel kann bei Speck- und Kasbrot und abschließender Gipfelschokolade (die der umsichtige Bergsteiger NIEMALS zuhause vergisst) die Aussicht in die Dolomiten, auf den Peitlerkofel, das Würzjoch, und natürlich die bereits gepriesenen Geisler genossen werden.

Der Abstieg ist bis zur Kreuzung GM/32a gleich wie der Aufstieg. Hier empfiehlt es sich für Abwechslungssuchende dem Weg 32a Richtung Kälbergarten und Kofelwiese weiter talauswärts zu folgen, um dann entlang des Unteren Herrensteiges (32), der immer gemächlich abfallend verläuft, die Wanderung geschmackvoll abzurunden. Dieser Weg trifft wieder den 25er Steig, der den inzwischen fußmüden und knieweichen Wandersmann hinunter zum Kasserill Bach führt.

Wer noch Zeit (Kraft und Schmalz) hat, kann sich einen kleinen Abstecher auf die Kasserill-Alm gönnen, um dort auf dem Sonnenbänklein den Tag gebührend ausklingen zu lassen.

Anmerkung für die ökobegeisterten oder frischverliebten Wanderkollegen: Man beachte die wegsäumenden Edelweiss Ansammlungen! Es ist hier also nicht nötig, Kopf und Kragen für seine Liebste zu riskieren (wobei schon angemerkt werden soll, dass in einem Naturpark und im Jahr 2007 auch ein einfaches Foto dem Liebesbeweis gereichen muss).


Siehe auch Günther Messner Steig

22.07.07

Bergwanderung: Paresberg - Dolomiten - Südtirol

Kurze und steile Wanderung auf den Paresberg (2396 m) im Gadertal / Südtirol.

Mit dabei: Lisi & Gigi

Dauer: ca. 3 Stunden

Höhenmeter: ca. 800 m Auf- und Abstieg

Ausgangspunkt: letzter Parkplatz an den Coz-Höfen oberhalb Wengen (1570 m).

Der Paresberg (2396 m):
Wanderung auf den Paresberg im Gadertal / SüdtirolWegbeschreibung: Vom Parkplatz dem Weg 13 und 15 immer aufwärts folgen. An der Coz Wiesen links ab auf dem Weg Nr. 15 zu den Ciavaza Wiesen. Dann nach rechts über den Steig 15b an einer Hütte vorbei immer steiler bergauf. Zum Schluß noch ein paar Serpentinen und man steht auf dem Südostrücken des Paresberges. Jetzt noch ca. 10 Minuten aufwärts bis zum Gipfelkreuz auf 2396 m.

Blick in die Dolomiten:
Blick in die Dolomiten

15.07.07

Bergtour: Überschreitung vom Laasertal ins Zaytal

2-Tagestour vom Laasertal über das Zayjoch mit Kleinem Angelus, Tschenglser Hochwand und Hohem Angelus ... im ständigen Angesicht der 3 grossen Herren (Königsspitze, Zebru, Ortler)

Tag 1 - 1550 hm im Aufstieg 600hm im Abstieg
Tag 2 - 1750 hm im Aufstieg 2400 hm im Abstieg

Mit dabei: Andi, Uli und Tanja

Optimale Wettervorhersagen für das Wochenende geben den letzten Anstoß, die etwas anspruchsvolle Tour zu wagen.
Um 06:30 Uhr starten wir vom Griesser Platz und fahren ins Vinschgau bis nach Laas, wo wir uns kurz mit einem Kaffee stärken, das Auto wechseln (Panda-4rad-Antrieb) und uns auf der steilen und im schlechten Zustand befindlichen Forststraße ins Laasertal zur Unteren Laaser Alm (1800m) aufmachen. Von dort gehts nun zu Fuss dem kleinen Steig zur Schäferhütte folgend und weiter Richtung Tschengelser Joch. Kurz bevor wir dieses erreichen zweigen wir links zum Zayjoch (3224m) ab. Der Steig ist hier recht steinig und das letzte Stück bis zum Joch mit Seilen gesichert und muss erklettert werden.

Nach einer kurzen Stärkung folgen wir dem Grad südwärts und erklimmen den Kleinen Angelus (3318m). Über den Kleinen Angelusferner (derzeit Schneebedeckt und daher ohne Steigeisen begehbar) steigen wir zur Düsseldorferhütte (2727m) ab. Dort kann man sich genüsslich an den kleinen Gletscherseen in der Sonne aalen und dann auf der Terrasse mit Blick auf Königsspitze, Zebru und Ortler die Abendsonne genießen. Das Essen ist übrigens wirklich lecker!

Am Sonntagmorgen starten wir um 5 Uhr morgens Richtung Tschengelser Hochwand (3375hm). Der neue Klettersteig ist reizvoll und spannend, sehr ausgesetzt, Klettersteigsett umbedingt zu empfehlen. Die Aussicht von der Tschengelser Hochwand in das morgendliche Vinschgau atemberaubend. Wir steigen über den Normalweg ab und begeben uns dann querfeldein zum Einstieg der Reinstadler-Route auf den Hohen Angelus (3521hm). Teils über Blockhalden die teilweise mit Seilen gesichert sind bzw. über den Gletscherhang (Steigeisen abschnittsweise im Abstieg zu empfehlen) erreichen wir den Gipfel und haben einen wunderbaren Blick auf den Laaserferner, die Vertainspitze und die Laaserspitze.

Abstieg gleich wie Aufstieg - bis zur Düsseldorferhütte dann über den 5er-Weg ins Tal nach Sulden. Von Sulden mit einem Taxi nach Laas, dort fahren wir dann mit dem "normalen" PKW zum Kaltboden (1521hm) von dort hasten wir zur Obere Laaseralm (ein kleine gemütliche Almwirtschaft mit leckerem Wacholderschnaps) und gelangen dann zur Unteren Laaseralm wo wir schnurstraks in den Panda springen und talauswärts fahren....

Eine wirklich schöne Bergtour, anstrengend zwar aber lohnenswert. Die Aussicht ist umwerfend und das verlassenen Laasertal mit seinen steilen Marmorwänden sehenswert. Bei guter (besserer) Planung könnte ein Auto in Sulden abgestellt werden um sich das teure Taxi zu sparen ... aber das vielleicht beim Nächsten mal! .... papa ........ palaba papa pala papa palaba palaba palaba palaba pa pa pahhhhh

03.06.07

Attacke 2007: Bozen - Ifinger - Falzeben

Gemütliche Tageswanderung von Bozen lüber den Großen Ifinger (2581m) nach Falzeben.

Attacke-Bozen-Iffinger
Mit dabei: Christoph, Georg, Alex, Marino, (Luca) & Gigi

Länge: 39,88 km

Höhenmeter Aufstieg: 1505m

Höhenmeter Abstieg: 1394m

Dauer: Nettogehzeit 9.57 Std

Routenbeschreibung:
Gries (268m) - Messner (264m) - Gschnofer Stall (1439m) - E5 - Langfenn (1527m) - Fahrer Weier - Möltener Joch (1733m) - Möltener Kaser (1763m) - Auener Jöchl (1926m) - Kreuzjoch (2065m) -
Maiser Rast (2027m) - Kreuzjöchl (1984m) - Meraner Hütte (1980m) - St. Oswald (2185m) - Kühleiten (2363m) - Kleiner Ifinger (2392m) - Großer Ifinger (2581m) - Maisel Alm (1797m) - Falzeben (1609m).

Streckenverlauf Bozen Ifinger Falzeben:
Streckenverlauf Bozen Ifinger Falzeben

GPS Daten (.kml): Bozen-Ifinger-Falzeben.kml

Höhenprofil Bozen - Ifinger - Falzeben:

Höhenprofil Bozen Ifinger:
Eindrücke von Marino:

Eine einzige Regel gilt: man darf keine Hilfsmittel (PKW, Bus, Zug, Flugzeug oder ähnliches) verwenden, man geht direkt von zuhause aus weg.

Es ist wieder soweit, der Bergsommer steht vor der Tür und auch heuer steht die „Attacke“ an, bereits zum 4. Mal. Das Ziel heuer, der Ifinger (2581m), ist hoch angesetzt. Mal schauen, wie weit uns die Füße tragen werden.

Es dämmert noch in Gries/Bozen (268m) als wir uns um 05h morgens treffen und schon geht es ziemlich zügig und steil den alten Glaninger Pflasterweg hinauf bis zum Messner (764m). Der Weg führt weiter zum Alten (1200m) hinauf, vorbei an der alten Flak-Stellung, bis hin zum Gasthof Locher (1271m) wo gerade eben die Kaffeemaschine warmgelaufen ist.
Fazit: Cappuccino & Apfelstrudelpause zur Stärkung.

Frohen Mutes schlängeln wir uns den Weg weiter auf den Salten über den Europäischen Fernwanderweg E5, wo sich uns erstmals der Blick zum Ifinger öffnet: er ist noch ziemlich weit weg von uns! Vorbei an Langfenn (1527m) und Möltner Kaser (1763m) ist das Gehen fein, die Landschaft in diesen Morgenstunden faszinierend! Unter den „Stoanernden Mandlen“ (2003m) vorbei zeigen sich die ersten Ermüdungserscheinungen, zugleich sorgen etliche Witze für Heiterkeit und Lachen.

Das Auener Joch (1926m) wird erreicht, so langsam glauben wir es tatsächlich schaffen zu können. Über das Kreuzjöchl (1984) erreichen wir schließlich das Skigebiet Meran 2000, den Ifinger direkt vor uns. Auf der Meraner Hütte (1980m) treffen wir Lisi und Leni. Kurze Pause, Speckbrot und Skiwasser als letzte Stärkung vor den Gipfelanstieg. Über die Oswaldscharte (2323m) am Kuhleiten vorbei geht es steil zum Sattel (2552m). Von da ab über einen unschwierigen, kurzen Klettersteig geht’s hinauf zum Gipfel des Ifinger auf 2.581m.

Nach 9h Gehzeit, 30km Strecke und 2.820 Höhenmeter im Aufstieg stehen wir alle 5 um 14h am Gipfel und schauen in Richtung Gries/Bozen wo wir heute morgen um 05h ……

Zurück gehen wir zur Maiser Alm (1797), wo wir Rast machen und zusammen mit Lisi, Leni und Luca uns eine wohlverdiente Marende genehmigen. Hier schmecken nicht nur das Hefebier und der von Christoph mitgebrachte Biolagrein so gut, sondern auch das Wiener Schnitzel, der Kaiserschmarrn, der Hammelbraten, der Strudel usw. Der Enzianschnaps am Ende krönt den wunderbaren Tag den wir erleben durften.

Resümee: Ein Erlebnis der besonderen Art, wie es für unsere Vorfahren üblich war und die Erkenntnis, dass man zu Fuß sehr weit kommen kann.


Panoramablick vom Großen Ifinger:


Siehe auch