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16.08.08

Hike & Bike auf den Peitlerkofel

Mountainbiketour und Bergwanderung von Untermoi auf den Peitlerkofel in den Dolomiten.

Peitlerkofel - 2875m
Höhenmeter Mountainbike: 800 m
Hönemeter Bergtour: 800 m

Dauer: gesamt ca. 5 Std.

Talort: Untermoi / Gadertal

Beschreibung: Von Untermoi auf dem Forstweg Richtung Göma Hütte. An einer Kreuzung im Wald nicht links abbiegen. Nach ca. 30 Minuten erreicht man unter dem Rifugio Göma den Abzweig zum Gömajoch. An den wunderschönen Peitlerwiesen vorbei geht es Anfangs auf einem Schotterweg und später auf einem schmalen und wurzeligen Singletrail (zwei Schiebestücke) steil aufwärts zum Gömajoch (2111m).

Hier rechts auf dem Weg
Nr. 35 Richtung Peitlerkofel und Schlüterhütte. Nach einem kurzen Singletrail mit ein paar Stufen wird der Weg wieder breiter. Am Rifugio Vaciara vorbei immer weiter bis kurz unterhalb der Peitlerscharte (2357m).

Hier wird das MTB geparkt und weiter geht es zu Fuß auf den Peitlerkofel.
Von der Peitlerscharte (2357m) dem Pfad Richtung
Peitlerkofel folgen. In einigen Kehren aufwärts, bis sich der Weg gabelt. Der rechte geht spektakulärer mit einer kleinen Kraxelpassage aufwärts bis zu einer Scharte. Hier treffen beide Wege wieder aufeinander. Jetzt noch ein kleines Stück weiter bis zum Einstieg des versicherten Klettersteiges. Gute Bergwanderer brauchen hier keine extra Ausrüstung. Am Ende des Klettersteiges noch ca. 5 Minuten über Schrofengelände bis zum Gipfel des Peitlerkofel (2875m).

Abstieg wie Aufstieg.

Als Zugabe kann man noch schnell den
Kleinen Peitlerkofel (2813m) mitnehmen. Von dort auf dem selben Weg zurück zur Peitlerscharte.

28.02.08

News: Stevia Klettersteig wird abgebaut

Jetzt ist es amtlich: der Stevia Klettersteig in Gröden ist unrechtens. Das Verwaltungsgericht Bozen hat die Klage der gemeinde Wolkenstein gegen die Entscheidung abgewiesen.

Schön auch, dass der ORF Blog unser Gipfelbuch zitiert ;-)

01.09.07

Bergwanderung: Monte Roén Klettersteig

Schöne Herbstwanderung mit Klettersteig auf den Monte Roén (Rhönberg 2116 m) in der Nonsberggruppe. Zur Krönung diesmal noch mit Zeltübernachtung.

Mit dabei: Leni, Lisi & Gigi

Ausgangspunkt: Mendelpass, Parkplatz Roén an der Talstation der Mendelseilbahn.

Wanderung auf den Monte RoénDa wir zum Übernachten einiges an Gepäck dabei haben, wird kurzerhand die Seilbahn in Anspruch genommen. Für 5,50 € pro Person rauf und runter fast schon ein Schnäppchen in Südtirol. Nach dieser Anstrengung und zur Akklimatisierung gibt es dann erstmal eine Stärkung in der Halbweghütte (1594 m). Jetzt kann es richtig losgehen.

Dem Weg Nr. 521 folgen wir ca. 1,5 Stunden durch den Wald bis zur Malga di Roméno (Roénalm1773 m). Hier nehmen wir nicht den direkten Weg zum Gipfel des Monte Roén, sondern entscheiden uns für die Variante über den Monte Roén Klettersteig. Dazu folgen wir noch 20 Minuten dem Weg Nr. 560 zur Überetscher Hütte (1775 m). Ein letzter Macchiato und ein gutes Stück Buchweizentorte und ab geht es.

Monte Roen Klettersteig - Via Ferrata Cima RoénAuf einigen Kehren kriechen wir hinauf zur Ostwand des Monte Roén und zum Beginn des Klettersteiges. Die Via Ferrata Cima Roén ist einfach und durchgehend gut gesichert. Seit dem letztenmal ist es allerdings an einigen Stellen ziemlich ausgewaschen. Nach ca. 650 Höhenmetern und 30 Minuten stehen wir schon auf der Kammhöhe und sehen schon das Gipfekreuz. Da wir einen Rucksack am Einstieg des Klettersteiges unten gelassen hatten, darf ich heute zweimal ins Seil greifen.

Am Gipfel des Monte RoenNach kurzer Zeit bin ich wieder beim Gipfelteam und zusammen stürmen wir nach weiteren 10 Minuten Richtung Süden den Monte Roén mit seinen 2116 m.
Von hier gibt es wirklich den perfekten Rundblick - gutes Wetter vorrausgesetzt. Heute sieht man z.B. die Presanella und die Cima di Cece nur versteckt hinter Wolken.

Panoramablick vom Monte Ro
én:


Zelten in den Südtiroler BergenDas Timing ist perfekt und wir können uns in Ruhe einen schönen und ebenen Zeltplatz für die Nacht suchen. Auch das Wetter spielt mit und es wird eine ruhige Nacht über den Dächern Südtirols - ganz anders als im März 2006...

Malga di RoménoAm nächsten Morgen dann ein kurzes Frühstück, zusammenpacken und abmarsch. Auf dem Weg Nr. 521 geht es hinunter zur noch verschlafenen Malga di Roméno. Der Wirt macht uns aber bald schon einen Cappucchino und eine Milch. Ab hier geht es wie beim Hinweg zurück und bald sind wir wieder bei der Seilbahn und schweben glücklich dem Tal entgegen.

Fazit: Sicher eine der besten Familenwanderungen in Südtirol.

Auch im Gebiet:

30.07.07

Klettersteig: Via ferrata Piz da Lec - Boeseekofel

Über die Via ferrata Piz da Lec in Liftnähe auf einen perfekten Aussichtsberg in den Dolomiten, den Boeseekofel (2911 m).

Mit dabei: Lisi & Gigi

Ausgangsort: Corvara im Gadertal

Zustieg: Mit der Seilbahn zur Liftstation Vallon (2537 m). Von dort noch ca. 15 Minuten bis zum Beginn des Klettersteiges auf den Boeseekofel.

Dauer: ca. 3 Stunden (ab Seilbahn).

Höhenmeter: ca. 400 m

Schlüsselstelle auf dem Klettersteig:
 Schlüsselstelle auf der Via ferrata Piz da Lec oberhalb der zweiten Leiter
Aussicht auf die Marmolada:
Aussicht auf die Marmolada
Aussicht auf den Piz Boe:
Aussicht auf den Piz Boe
Panorama vom Boeseekofel:


21.07.07

Klettersteig: Sandro Pertini - Stevia - Dolomiten

Landschaftlich schöner Dolomitenklettersteig in Gröden: der Stevia Klettersteig im Langental.

Mit dabei: Lisi, Egli und Gigi

Dauer: ca. 3,5 Stunden

Höhenmeter: ca. 700 m

Ausgangspunkt: Parkplatz am Eingang zum Langental.

Einkehr: Stevia Hütte (2312 m)

Nach unserer "Erstbesteigung" vor 3 Jahren ist der Stevia Klettersteig noch nicht überlaufen - im Gegensatz zu anderen Dolomitensteigen. Anscheindend ist er immer noch nicht offiziell zugelassen, denn es gibt keine wirkliche Beschilderung. Der Einstieg ist ca. 15 Minuten vom Parkplatz entfernt, und so kann man den nach Sandro Pertini benannten Klettersteig mal eben schnell machen. Die Schwierigkeit liegt wohl im mittleren Bereich, wobei die Gefahr durch Steinschlag aufgrund anderer Klettersteiggeher am größten ist.

Schöner Genuß am Sandro Pertini Klettersteig:
Klettersteig: Sandro Pertini - Stevia - DolomitenBlumen in der Vertikalen:
Blumen in der VertikalenAussicht auf den Langkofel:
Aussicht auf den PlattkofelHängebrücke im letzten Abschnitt des Steviaklettersteiges:
Hängebrücke im letzten Abschnitt des Steviaklettersteiges

15.07.07

Bergtour: Überschreitung vom Laasertal ins Zaytal

2-Tagestour vom Laasertal über das Zayjoch mit Kleinem Angelus, Tschenglser Hochwand und Hohem Angelus ... im ständigen Angesicht der 3 grossen Herren (Königsspitze, Zebru, Ortler)

Tag 1 - 1550 hm im Aufstieg 600hm im Abstieg
Tag 2 - 1750 hm im Aufstieg 2400 hm im Abstieg

Mit dabei: Andi, Uli und Tanja

Optimale Wettervorhersagen für das Wochenende geben den letzten Anstoß, die etwas anspruchsvolle Tour zu wagen.
Um 06:30 Uhr starten wir vom Griesser Platz und fahren ins Vinschgau bis nach Laas, wo wir uns kurz mit einem Kaffee stärken, das Auto wechseln (Panda-4rad-Antrieb) und uns auf der steilen und im schlechten Zustand befindlichen Forststraße ins Laasertal zur Unteren Laaser Alm (1800m) aufmachen. Von dort gehts nun zu Fuss dem kleinen Steig zur Schäferhütte folgend und weiter Richtung Tschengelser Joch. Kurz bevor wir dieses erreichen zweigen wir links zum Zayjoch (3224m) ab. Der Steig ist hier recht steinig und das letzte Stück bis zum Joch mit Seilen gesichert und muss erklettert werden.

Nach einer kurzen Stärkung folgen wir dem Grad südwärts und erklimmen den Kleinen Angelus (3318m). Über den Kleinen Angelusferner (derzeit Schneebedeckt und daher ohne Steigeisen begehbar) steigen wir zur Düsseldorferhütte (2727m) ab. Dort kann man sich genüsslich an den kleinen Gletscherseen in der Sonne aalen und dann auf der Terrasse mit Blick auf Königsspitze, Zebru und Ortler die Abendsonne genießen. Das Essen ist übrigens wirklich lecker!

Am Sonntagmorgen starten wir um 5 Uhr morgens Richtung Tschengelser Hochwand (3375hm). Der neue Klettersteig ist reizvoll und spannend, sehr ausgesetzt, Klettersteigsett umbedingt zu empfehlen. Die Aussicht von der Tschengelser Hochwand in das morgendliche Vinschgau atemberaubend. Wir steigen über den Normalweg ab und begeben uns dann querfeldein zum Einstieg der Reinstadler-Route auf den Hohen Angelus (3521hm). Teils über Blockhalden die teilweise mit Seilen gesichert sind bzw. über den Gletscherhang (Steigeisen abschnittsweise im Abstieg zu empfehlen) erreichen wir den Gipfel und haben einen wunderbaren Blick auf den Laaserferner, die Vertainspitze und die Laaserspitze.

Abstieg gleich wie Aufstieg - bis zur Düsseldorferhütte dann über den 5er-Weg ins Tal nach Sulden. Von Sulden mit einem Taxi nach Laas, dort fahren wir dann mit dem "normalen" PKW zum Kaltboden (1521hm) von dort hasten wir zur Obere Laaseralm (ein kleine gemütliche Almwirtschaft mit leckerem Wacholderschnaps) und gelangen dann zur Unteren Laaseralm wo wir schnurstraks in den Panda springen und talauswärts fahren....

Eine wirklich schöne Bergtour, anstrengend zwar aber lohnenswert. Die Aussicht ist umwerfend und das verlassenen Laasertal mit seinen steilen Marmorwänden sehenswert. Bei guter (besserer) Planung könnte ein Auto in Sulden abgestellt werden um sich das teure Taxi zu sparen ... aber das vielleicht beim Nächsten mal! .... papa ........ palaba papa pala papa palaba palaba palaba palaba pa pa pahhhhh

21.07.06

Klettersteig: Günther Messner Steig - Tullen 2653m

Schöne Kammwanderung über den Tullen (2653m) mit kurzem Klettersteig, dem Günther Messner Gedächtnissteig.

Mit dabei: Ulli, Lisi, Arni & Gigi

Dauer: ca. 7 Stunden

Was gibt es schöneres wenn das Wetter paßt und man sich einen Tag Urlaub nehmen kann? Mit Freunden eine Bergtour machen. Und da Ulli und Arni den Peitlerkofelgruppe nicht kannten, bot sich diese Tour auf den Günter Messner Steig an.

Wir nehmen die Variante vom Würzjoch durch die Peitlerscharte. Auf dem Pfad zur Schlüterhütte geht bald der mit GM markierte Weg nach rechts ab. Nun geht es immer mit schöner Aussicht auf die Geislerspitzen bergauf und bergab den Kamm entlang. Einige kurze Stellen sind mit Ketten und Kabeln versichert.

Nach der Überschreitung des Tullen geht es langsam bergab zum Parkplatz Russiskreuz auf der Strasse vom Villnösstal zum Würzjoch. Da wir schon recht spät dran waren und noch auf das Hexenfest wollten, legten wir die unspektakulären Meter zum Ütia de Börz ausnahmsweise per Autostopp zurück.

23.07.05

Klettersteig: Kesselkogel - Überschreitung Ost-West

Klettersteig-Überschreitung des höchsten Berges und einzigen 3000er der Rosengartengruppe in den Dolomiten, dem Kesselkogel (3004m).

Klettersteig: Kesselgogel - Ueberschreitung Ost-WestMit dabei: Danny & Gigi

Ausgangspunkt: Gardecciahütte (1949m) im Valle di Vajolet. Zufahrt mit Sammeltaxi vom Fassatal.


Aufstieg: Um eine schöne Runde zu laufen wählen wir als Hinweg den Klettersteig über den Scaletteweg. Wir folgen dem Pfad Nr. 583 bis zum ca. 200m gesicherte Teil des einfachen Steiges. Durch das einsame Val di Lausa geht es weiter bis zum Passo di Lausa (2700m).
Hier verpassen wir den direkten Weg zum Antermojapass (2769m). Macht aber nix, denn so gibt es eine kurze Erfrischung auf der Antermojahütte (2477m).
Vom Antermojakessel (ca. 2550m) direkt zur Ostwand des Kesselkogels. Auch diesen direkten Einsieg finden wir nicht direkt und steigen weglos ein gutes Stück hinauf bis wir zum richtigen Klettersteig. Ab hier gut gesichert mit Drahtseilen und Leitern hinauf zum höchsten Punkt des Kesselkogels auf 3004m. Von hier gibt es die perfekte Sicht zur Rosengartenspitze.


Abstieg: Über die Westflanke geht es wiederrum sehr gut gesichert abwärts zum Rifugio Passo Principe (2600m) am Grasleitenpass. Weiter unterhalb der Vajolettürme entlang zur Vajolethütte (2243m). An den vielen Tagesausflüglern vorbei kommen wir endlich müde und glücklich wieder zurück zum Ausgangspunkt, der Gardecciahütte.


Dauer: ca. 8 Stunden.


Höhenmeter: ca. 1500m im Aufstieg und 1400m im Abstieg.


Schwierigkeit: leichter Klettersteig.


Resümee:
Lange Rundwanderung in wilder Hochgebirgslandschaft.

19.08.04

Hochtour: Marmolada - 3342m

Mit dabei: Lisi (Leni) & Gigi
Tragisches Unglück beim Abstieg. Rafael (18) aus Deutschland stürzt in eine Gletscherspalte und überlebt unter der nachstürzenden Schneebrücke nicht.
Wiki: Marmolata

01.08.04

Klettersteig: Tomaselli - Südliche Fanisspitze 2989m

Die Via Ferrata Cesco Tomaselli ist ein schwieriger Klettersteig auf die Südliche Fanisspitze (2989m) in den Dolomiten.

Fanisspitze - 2989m
Mit dabei: Egli, Alberto, Gigi und Lisi

Bericht folgt.